Irish Red Setter Portrait

 

IRISCHER ROTER SETTER (Irish Red Setter)

 

Herkunft und Haltung

Der Irische Rote Setter wurde in Irland als Jagd-Gebrauchshund gezüchtet. Er stammt von Irischen Rot-Weißen Settern und unbekannten, einfarbig roten Hunden ab und war bereits im 18. Jahrhundert im Typ klar erkennbar. Der Irish Red Setter Club wurde im Jahr 1882 gegründet, um die Rasse zu fördern. Dieser Club gab 1886 den Rassestandard heraus und organisierte seit dieser Zeit sowohl Feldjagdprüfungen als auch Ausstellungen, um diesen Standard umzusetzen. 1998 veröffentlichte der Club Gebrauchsrichtlinien, die in Kombination mit dem Standard die Rasse in ihrem physischen Erscheinungsbild und in ihren Gebrauchseigenschaften umfassend beschreiben. Der Irische Rote Setter hat sich im Laufe der Jahre zu einem robusten, gesunden und intelligenten Hund entwickelt, der eine ausgezeichnete Arbeitsfähigkeit und große Ausdauer besitzt.

Der Irish Red Setter hat eine lange Tradition und ist aufgrund seines ästhetisch sehr ansprechenden Äußeren ein beliebter Hund. Er ist aber nicht nur ein schönes Tier, sondern auch ein schneller Läufer und außerordentlich lebhaft. Die Rasse entstand in Irland, wo der lauffreudige Hund für die Vogeljagd eingesetzt wurde. Darstellungen von setterähnlichen Hunden finden sich allerdings bereits ab dem 15. Jahrhundert. Der Irish Red Setter sollte konsequent erzogen werden, da er gerne alles verfolgt, das sich bewegt. Sein Fell benötigt regelmäßige Pflege, damit keine Verfilzungen auftreten.

 

Art und Wesen

Der Irish Red Setter ist ein sehr extrovertierter und temperamentvoller Hund, der viel Auslauf benötigt. Er ist nicht schüchtern und liebt es, zu spielen. Wenn er seinen hohen Bedarf an Bewegung decken kann, ist er ein sehr guter Familienhund, da er liebevoll und anhänglich ist. Da sein ursprünglicher Einsatzort die Jagd war und er sich auch heute noch sehr gut für Jagdzwecke eignet, sollte man auf gute Erziehung achten.

 

 

Verwendung: Jagd- und Familienhund.


Klassifikation FCI: Gruppe 7 Vorstehhunde. Sektion 2 Britische und Irische Vorstehhunde.

Allgemeines Erscheinungsbild: Rassig und athletisch, voller Qualität. Freundlich im Ausdruck. Ausgewogen und proportioniert.

Verhalten/Charakter (WESEN): Eifrig interessiert, intelligent, voller Tatendrang; liebevoll und ergeben.

Kopf: Lang und schlank, nicht grob in Höhe der Behänge. Fang und Oberkopf sind gleich lang, ihre Oberlinien verlaufen parallel.

Oberkopf: Schädel: Oval (von Behang zu Behang) mit viel Raum für das Gehirn, mit ausgeprägtem Hinterhauptstachel. Brauenbögen betont.

Stop: Deutlich ausgeprägt.

Gesichtsschädel: Nase: Die Farbe des Nasenschwamms ist Dunkelmahagoni, Dunkelwalnußfarbe oder Schwarz. Nasenlöcher weit geöffnet.

Fang: Mäßig tief und zum Ende hin fast rechteckig. Vom Stop bis zur Nasenspitze lang, Lefzen nicht lose herabhängend.

Kiefer: Von nahezu gleicher Länge.

Gebiß: Scherengebiß.

Augen: Dunkelhaselnußbraun oder dunkelbraun. Sollten nicht zu groß sein.

Behang: Von mittlerer Größe und feiner Struktur. Tief und weit hinten angesetzt, in einer wohlgeformten Falte eng am Kopf herabhängend.

Hals: Von angemessener Länge, sehr muskulös, aber nicht zu dick, leicht gebogen. Ohne Tendenz zu loser Kehlhaut.

Körper: Passend zur Größe des Hundes.

Brust: Brustkorb tief, vorn eher schmal, mit gut gewölbten Rippen, der Lunge viel Platz bietend.

Lende: Muskulös, leicht gewölbt.

Rute: Von mäßiger Länge, im richtigen Verhältnis zur Körpergröße, ziemlich tief angesetzt; kräftig am Ansatz, sich zur Spitze hin verjüngend. Auf Rückenhöhe oder darunter getragen.

Farbe: Sattes Kastanienbraun ohne jede Spur von Schwarz;
Weiß an der Brust, am Hals und an den  Zehen oder als kleiner Stern auf der Stirn oder als schmaler StreifenBlesse auf Nase oder Gesicht ist nicht disqualifizierend

Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.